Unterricht


Individualität

Die stetige Zunahme unterschiedlicher Lernvoraussetzungen und das Gemeinsame Lernen stellen uns vor immer neue Herausforderungen.
Unser Ziel ist, dass die Kinder ihr Lernen und Arbeiten zu ihrem persönlichen Anliegen machen und als ihre Möglichkeit erkennen, die Welt zu entdecken.
Um sinnvoll und zum Wohle eines jeden Kindes fördern und fordern zu können nehmen wir sowohl ihre Schwächen, als auch insbesondere ihre Stärken wahr.

Unterrichtsorganisation

Das oben beschriebene Leitbild verlangt nach einem Unterricht, der Horizonte eröffnet und die Selbstständigkeit und Individualität des einzelnen Schülers fördert und stärkt. Dazu arbeiten wir überwiegend mit offenen Unterrichtsmethoden (z.B.):

  • schüler- und handlungsorientierter Unterricht
  • Partner- und Gruppenarbeiten
  • Freie Arbeit / Tages- und Wochenplanarbeit
  • Stations- und Werkstattarbeit
  • Lernen lernen / kooperatives Lernen
  • fächerübergreifende Projekte
  • Lerntagebücher

Außerschulische Lernorte

Öffnung des Unterrichts beschränkt sich nicht nur auf Methoden. Es bedeutet auch, den Lernort Schule hin und wieder zu verlassen und Lerninhalte an Ort und Stelle zu erleben.
Innerhalb der vier Grundschuljahre besuchen wir u.a. folgende außerschulische Lernorte:

  • Theater Mönchengladbach
  • Tierpark Odenkirchen
  • Stadtbibliothek Mönchengladbach
  • Jugendverkehrsschule
  • Feuerwehr
  • Innenstadt Mönchengladbach inkl. Münster (Erkundung der Stadtgeschichte)
  • Wasserwerk Helenabrunn
  • Museum Abteiberg
  • Religiöse Versammlungsstätten

Teamarbeit

Unser Kollegium ist sehr vielfältig aufgestellt. Schulleiterin, GrundschullehrerInnen, FachlehrerInnen, SonderpädagogInnen und eine Sozialpädagogin arbeiten eng zusammen, um dem Anspruch eines individualisierten Unterrichts gerecht werden zu können.
Der stetige Austausch sowie kollegiale Beratungen und -Unterrichts-hospitationen haben einen hohen Stellenwert.
In multiprofessionellen Stufenteams bereiten wir den Unterricht gemeinsam vor, sichten und wählen Unterrichtsmaterialien gezielt aus, stellen, wenn nötig, differenzierte Hausaufgaben zusammen und schreiben Förderpläne.

Neben der kollegialen Teambildung ist uns die Zusammenarbeit mit den Eltern ganz besonders wichtig. Sie bildet die Basis für eine gelungene individuelle Förderung eines Kindes.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Ein weiteres wichtiges Aufgabengebiet ist eine möglichst kontinuierliche Zusammenarbeit mit Institutionen und Einrichtungen (Ärzte, Beratungsstellen, Tagesgruppen, Schulpsychologischer Dienst, Sprachtherapeuten, Praxen für Ergotherapie und Krankengymnasten und Frühfördereinrichtungen), die von den Kindern besucht werden und die Kooperation mit den örtlichen Förderschulen.

Neue Medien

Neue Medien sind in der heutigen Zeit nicht mehr aus dem Leben unserer Kinder wegzudenken. Schon früh werden sie im häuslichen Umfeld sowie im Freundeskreis und vorschulischen Institutionen mit der Vielfalt an Medien konfrontiert.

Mit ihren individuellen Erfahrungen kommen die Kinder bei uns in der Schule an, wo sie sich weiter austauschen und ihre Medienkenntnisse weiterentwickeln.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Entwicklung zu nutzen, um neue Lernarrangements zu initiieren. Die breite Vielfalt an Medien bietet für Unterrichtsfächer motivierende Möglichkeiten des individuellen Lernens. Die bereits vorhandenen Fähigkeiten der Kinder werden gezielt genutzt und weiter ausgebaut. Gleichzeitig erlernen sie einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien.

Der Einsatz neuer Medien ist auf vielfältige Weise möglich, u.a.:

Als Werkzeug
zum Schreiben, Rechnen, Gestalten und Kommunizieren.

Als Lernumgebung
– zur Informationsbeschaffung und zum Erwerb neuen Wissens mittels Internet und spezieller Software.
– zur Wissensvermittlung (durch das Erstellen eigener Präsentationen zu bestimmten Themen)

Als Übungs- und Trainingsprogramm
– zum Wiederholen und Vertiefen bekannter Lerninhalte
– zum individuellen/differenzierten Trainieren von Fertigkeiten.